Roadtrip von Denver Colorado über San Diego nach Los Angeles 2014

Colorado - Wyoming - Nebraska - South Dakota - Montana - Idaho - Utah - Arizona - Nevada - California







Es war mal wieder Zeit für eine Abwechslung,

Die Urlaube und Langzeitaufenthalte in Asien haben mich abstumpfen lassen, und ich hatte auch keine Lust mehr (im Moment) auf einen Urlaub wo ich jeden Tag dasselbe mache also Zeit für was anderes, mal wieder Freunde in den USA besuchen und durch die Staaten fahren.

Es sollte ein Roadtrip werden, die Route stand schnell fest und es wurden Flug und einige Motels und Hotels vorgebucht.

Das war im April des Jahres und ich konnte kaum bis ende August warten das es endlich los ging. Eine solche „Vorfreude“ auf einen Urlaub hatte ich schon lange nicht mehr (Das ist ein gutes Zeichen)
auch ein SUV wurde für 4 Wochen gebucht..… Es konnte also los gehen



Unser erster Stop war erreicht

Philadelphia

Im Airport angekommen mussten wir durch die Immigration und schon waren wir eingereist…
USA here we are..…. jetzt konnte der Urlaub ja schon fast los gehen.
Wir hatten noch etwas Zeit unseren 2. Flug nach Denver zu bekommen und kauften uns Essen (Hot Dogs und Burger) sowie einige Getränke für den Flug nach Denver. Bei inner amerikanischen Flügen gibt es nämlich nix ausser Wasser und Kaffe for free und deswegen ist es bei Amerikanern sehr beliebt sich ne Pizza oder ein paar Burger mit in den Flieger zu nehmen.somit muss man nicht das überteuerte Zeugs der Fluglinie kaufen

Nach ca 3 Stunden ging es weiter nach Denver







Flughafen Denver



Angekommen und hundemüde gingen wir zu Alamo um unseren SUV abzuholen. Leider war der Urlaubsstart etwas ungünstig gelegt (aber wir konnten nicht anders) da es das letzte Ferienwochenende in den USA was es war das Larbourday WE bei dem halb Amerika unterwegs ist da montags da immer Feiertag ist. So war es auch das bei der Autovermietung sich eine Schlange von Mietern gebildet hat… Wir mussten ca 40 Minuten warten und nach ausfüllen der Papiere und vorzeigen der Unterlagen und Führerscheinen bekamen wir unseren Abholschein.




Normalerweise gibt es eine Choiceline bei Alamo (man kann sich einen Wagen in seiner Kategorie selbst aus suchen) doch wegen dem Feiertag schrumpfte die Auswahl auf genau 2 Autos das eine musste noch gewaschen werden und das andere hatte keine Schlüssel ( Ihr glaubt gar nicht wie viele Leute die Schlüssel bei Rückgabe einfach einstecken und mit nach Europa nehmen)


Durch den langen Flug und meiner Übermüdung war ich sehr angepisst und meinte das ich das so nicht akzeptieren kann ich erwarte eine Auswahl und möchte nicht vorgeschrieben bekommen welches Fahrzeug ich zu nehmen habe… Darauf sagte die nette Dame vom Car-pool daneben der Wagen wäre auch zu haben wenn ich den möchte soll ich ihn einfach nehmen und damit weg fahren ich schaute das Auto an und traute meinen Augen nicht ein Toyota Sienna (7. Sitze mit allen Schnick Schnack den man sich nur vorstellen kann. Internetradio Tempomat und tausend Sachen mehr die ich hier gar nicht alle aufzählen kann mit gerade 3000 Meilen auf dem Tacho) ich checkte das Fahrzeug von innen und außen und packte unsere 7 Sachen ein …. was für ein Schnäppchen das Fahrzeug war !!! 3 Fahrzeugklassen höher eingestuft und kostete mehr als doppelt soviel wie unser lumpiger SUV..…. DEAL !








Um 23 Uhr sind wir im Hotel angekommen und haben unser nettes Zimmer im 9. Stock bezogen. Aber zuvor waren wir noch schnell bei Walmart um einiges zu kaufen.



Für den ersten Tag haben wir uns nur kleine Touren vorgenommen
Lookout Mountain (in der Nähe von Denver) Golden mit der Coors Brauerei und das Buffalo Bill Museum und sein Grab.

Denver die High Mile City (liegt auf 1600 meter höhe ! - 1 Meile) liegt in Sichtweite der Rocky Mountains und ist eine junge und aufstrebende Stadt . Ideal für Leute die das Stadtleben lieben aber auch sehr schnell in der Wildniss sein wollen… Das ist einzigartig und macht die Stadt so beliebt

Ich baute mein Navi ins Auto und installierte den USB-Stick fürs Autoradio und mein Telefon via Blauzahn mit dem Auto . Vor abreise habe ich mir eine H2O Telefonkarte für 60 Euro gekauft mit dieser konnte ich per Flatrate ins Internet (Superschnelle Verbindung) und hatte 500 Minuten frei nach Deutschland zu telefonieren (USA und SMS waren ebenso frei für einen Monat). Dank vieler Stromanschlüsse im Auto musste ich keinen Verteiler einbauen es ging auch so.

Kurz nach dem Frühstück ging es auch schon los in die Rockys


Das Buffalo Bill Museum auf dem Lookout Mountain die Geschichte von Cody ist sehr interessant der um die 1890 Jahre mit seiner Wild West Show quer durch Europa getourt und war in vielen Deutschen Städten mit echten Indianern Pferden etc. das muss damals die Massen begeistert habe. Ihn werden wir auf unserer Reise noch einige male treffen



Besonders klasse fanden wir das Red Rock Theater das wir heute besucht haben. Hier wurde auch das Video von U2 gedreht Sunday blody Sunday was Sie zu Weltruhm brachte. In diesem Natur -Theater spielten schon alle großen Bands dieser Welt da die Akustik unbeschreiblich ist. Hier sind die ganzen verrückten Sportgurus die bei 30 Grad die Stufen des Amphitheaters rauf und runter gesprungen sind….

Ein wunderschöner Platz mit einer tollen Fernsicht und der Stadt Denver



Heute wurde es ernst unsere Vierwöchige Tour durch die USA ging los
Für den ersten Tag haben wir uns nur eine kurze Strecke vorgenommen (insgesamt ca. 130 Meilen)
die es aber in sich hatten da wir die höchst befahrbare Straße Nordamerikas hoch wollten und am 1. September der letzte mögliche Tag war. Einen Tag später wurde sie bereits wegen Winter geschlossen.



Unser heutiges "Hauptziel"





Die Fahrt hoch kostet pro Fahrzeug 10 US $ und dauert ab Talstation (ca 2300 m.) ungefähr 1 Stunde
man merkt die Höhe ab ca. 3000 m auch dem Fahrzeug an und ab 3800 m habe ich sie auch zu spüren bekommen. Das klare denken fällt einem nicht mehr so leicht das Atmen geht wesentlich schwerer und mir wurde ziemlich schwindelig. Auf dem Berggipfel war es an diesem Tag sehr stürmig Windböen mit bis zu 80 km/h fegten dort oben und die Temperatur lag um den Gefrierpunkt


Besonders cool waren die Bergziegen






Unser nächstes Ziel war Idaho Springs (Colorado)

Nachdem wir auf dem Gipfel des Mt. Eavens waren machten wir uns auf dem Weg zu unsere nächste Stadion Winter Park Colorado das kleine Örtchen liegt auf 2670 Meter und ist eigentlich ein Wintersportort und im Sommer die Übernachtungsstation um den Rocky Mountain national Park zu besuchen (dieser war heute 03.09.14 auf dem Programm). Wir übernachteten im Best Western Alpenglow Winter Park und waren sehr zufrieden mit dem Zimmer und dem Frühstück. Auf dem Weg hielten wir in Idaho Springs wo wir die Argo Gold Mine besuchten. Diese Goldmine kann man besuchen da sie schon seit den 40er Jahren ihren Betrieb eingestellt hat und es werden historische Führungen angeboten. Gegessen haben wir bei einem BBQ Resto das mir die besten Baby Ribs servierte die ich je gegessen habe !



Um nach Winterpark zu kommen mussten wir erst noch den 11307ft = 3446.4 m hohen Berthoud Pass überqueren




Gegen 17 Uhr erreichten wir unseren zweiten Übernachtungspunkt der Reise

Winterpark / Colorado



Im Ort selbst ist nicht viel los.... Die Sommerferien sind vorbei, und eigentlich ist es Winterskiort liegt aber günstig für unser nächstes Highlight den



Am nächsten Tag machten wir uns nach einem tollen Frühstücksbuffet (dem besten der ganzen Reise) auf zum Rocky Mountain National  Park



Auf dem Weg dorthin kamen wir beim wunderschönen Lake Grandby vorbei




Wir durchquerten den Arapaho National Forest und erreichten nach ca 1,5 Stunde den

Rocky Mountain National Park



Eine Traumlandschaft mit einer reichen Tierwelt die in eine Höhe von fast 4000 meter hinauf geht (befahrbare Strassen)



Auf den Baumlosen Hochebenen ca 3800 meter sind immer wieder Herden von Wapitihirschen zu sehen







Weiter geht es nach Fort Collins eine Stadt mit Studenten und vielen kleinen Brauereien im Norden Colorados.


Unser heutiges Ziel war das Days Inn Motel in Fort Collins (die 3. Übernachtungsstation)




Am nächsten Morgen ging es weiter, es wurde schon zum eingespielten Ritual - Aufstehen - Duschen - Zimmer leeren (ich ohne Frühstück) dafür Auto beladen und weiterfahren ..…lustig ist das Zigeunerleben


unsere heutige Fahrtstrecke




Heute geht es nach Nebraska zu meinen Freunden Johnny & Carrie in Melbeta. Mit einem Zwischenstopp in Cheyenne

Cheyenne ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Wyoming.

Den Namen erhielt die Ansiedlung dabei von den Dzitsistes-Indianern, in deren Sprache „Cheyenne„ in etwa „Fremde“ oder „Menschen, die eine andere Sprache sprechen“

Sie ist die Hauptstadt Wyomings mit gerade mal 59.000 Einwohner die größte Stadt des Landes








Nach der Stadtbesichtigung ging es weiter zu unserem 4. Übernachtungsziel einem kleinen Dorf im Panhandel von Nebraska. Da wird es wohl kaum jemand hin verschlagen, doch ich habe dort Freunde wohnen....Die schon lange auf einen Besuch von mir warten


Also wieder rauf auf die Interstate 80 und los gehts nach Nebraska

Übrigens zum Thema Interstates (die Autobahnen in den USA) die haben alle Nummern alle geraden Nummern laufen von West nach Ost oder Ost nach West, alle ungeraden Nummern von Süd nach Nord oder Nord nach Süd je nachdem.



Jetzt wurden die Straßen immer gerader und die Fahrerei durch die nicht endende Grassteppe immer langweiliger - zum Glück gab es einen Tempomat im Auto





Nachmittags sind wir schließlich bei meinem Kumpel angekommen und wurden freundlichst begrüßt. Abends gab es dann leckere Steaks vom Grill und später sind wir in eine Bar nach Scotsbluff gefahren



Auf der anderen Seite der Hauptstrasse waren Gleise der Union Pacific Railroad auf diesen Gleisen fuhren ausschließlich Güterzüge die mit Kohle beladen waren. Es waren Züge wie man sie in Deutschland nie antrifft. Bei einem Zug habe ich mal angefangen die Waggons zu zählen bei ca. 120 habe ich aufgehört
und diese Züge fahren im 5 Minuten Takt ! alle 5 min ein voller Zug von Wyoming (Gilete City eine Stadt in zentral Wyoming mit unvorstellbaren großen Kohle vorkommen) Richtung Westen und im Gegenzug alle 5 min ein leerer Zug zurück

Der Energiehunger der USA ist GIGANTISCH !



Die Züge fahren Tag und Nacht 365 Tage im Jahr im 5 min. Takt !
und weil es das Gesetz in Amerika so will müssen die Züge auch mitten in der Nacht bei jedem Bahnübergang das Horn dröhnen lassen was es nur her gibt.






Nur 10 Meilen von meinem Freund liegt der

Chimney Rock 


ist ein markanter Felsen in Nebraska (USA), der seit 1956 als National Historic Site ausgewiesen ist. Er befindet sich ca. 25 km südöstlich von Scotts Bluff National Monument in der Nähe von Bayard am Südufer des North Platte River. Geologisch handelt es sich um einen Zeugenberg, der bei der Erosion einer Klippe aus Sandstein erhalten blieb, weil er durch härteren Kalkstein geschützt wurde. Die Felsformation hat eine Höhe von ca. 99 Metern


Zwischen Mitte der 1840er Jahre und der Eröffnung der ersten transkontinentalen Eisenbahn 1869 war der Chimney Rock für die Siedler, die entlang des North Platte Rivers auf dem Oregon Trail, California Trail und dem Mormon Trail nach Westen zogen, ein wichtiger Orientierungspunkt dafür, dass sie die Prärien durchquert hatten und die Überquerung der Berge bevorstand. Rund eine halbe Million Menschen zogen in dieser Zeit entlang dem Fluss unter dem Fels vorbei. Auch der Pony-Express verlief auf der Route am Fluss.

Leider sind auch viele Menschen auf diesen anstrengenden Reisen ums Leben gekommen besonders Kinder . Wie uns dieser kleine Friedhof am Fuße des Berges traurig offenbarte


Am nächsten früh sind wir dann wieder los auf Tour es ging heute in die Hasenstadt
Rapid City South Dakota


Der erste Stop war in Alliance / Nebraska

Carhenge besteht statt aus Steinen aus amerikanischen Autos, die mit grauer Farbe besprüht sind.

Die 38 Oldtimer wurden in einem Kreis von 29 Metern aufgestellt. Einige Autos wurden senkrecht, 1,5 Meter im Boden verankert aufgestellt und zum Teil über waagerecht aufliegenden Autos miteinander verschweißt.

Der „Heelstone“ ist ein Cadillac aus dem Jahr 1962.

Drei Autos wurden vergraben und ein Auto als Grabstein dazu gestellt auf dem steht:

    “Here lie three bones of foreign cars. They served our purpose while Detroit slept. Now Detroit is awake and America’s great!”

    „Hier liegen die Gebeine ausländischer Autos. Sie erfüllten ihren Dienst während Detroit schlief. Jetzt ist Detroit aufgewacht und Amerika ist groß!“



Es war mal interessant durch das Hinterland vom Hinterland zu fahren.. Wir fuhren auf Landstrassen und näherten uns der Grenze zu South Dakota. Immer wieder kreuzten lebensmüde Roadrunner unseren Weg. Ich glaube echt manche wollten sich umbringen


Hier war wirklich nichts aber auch gar nichts mehr los

weites Land ohne Menschen

alle 10 Minuten - können auch 30 gewesen sein ist mal ein Auto oder Truck entgegengekommen



Wir durchquerten den Wind Cave National Park




Und fuhren über Hot Springs in den Black Hill N.P





Die Amerikaner haben viel Platz, und scheinbar auch viel Zeit und so haben wir immer wieder die schrägsten Sachen in den Vorgärten gesehen.

Wie hier

« Der Fahrradmeister »




Auf dem weiteren Weg nach Rapid City, haben wir einen kurzen Stopp in Custer / South Dakota gemacht. Hübsches kleines Touristenstädtchen



Schon von weitem ist es sichtbar ein wahres Monument (wenn es mal je fertig gestellt wird)

Es soll als Gegenstück zu Mt. Rusmore gelten und an die Ureinwohner Amerikas erinnern, die in dieser Gegend viel leid ertragen mussten. Hier waren die Schlachtfelder der großen Schlachten. Wo 1000 von Indianern ihr Leben gelassen haben.

Das Crazy Horse Memorial. Das Gesicht ist fertig, der Rest kommt in den nächsten 100 Jahren.



Weiter durch den Custer State Park



Zum Höhepunkt des heutigen Tages dem Mount Rushmore




am späten Nachmittag erreichten wir endlich Rapid City





Letzte Nacht hatte ich schon keinen Hunger und wollte eigentlich nur schlafen…. Morgens wusste ich warum ! Ich hatte Halsschmerzen und alle Anzeigen einer Erkältung mir ging es einfach mies.
Also mussten wir bevor es zum Badlands national Park ging noch einen Boxenstopp im Wallgreens machen.



Meine Munition gegen die Erkältung

gleich einen Schluck genommen und 2 Pillen eingeworfen - und schon waren wir wieder on the Road




unser Ziel für heute waren die Badlands


Doch auf dem Weg dorthin lag noch der Weltberühmte Wall Drugstore bei dem wir natürlich auch mal vorbei schauen wollten



noch schnell aufgetankt und weiter ging es in die Badlands





Besonders interessant für Tierfeunde die Wiese " Roberts Prairie Dog Town " hier leben tausende von den niedlichen

„black-tailed prairie dogs“



natürlich gibt es bei soviel Nahrungsangebot auch Jäger

wie dieser Coyote den wir beobachten durften






auch ein Dickhornschaf zog seine Runden durch die Badlands




Wenn man von den Badlands die Klippen nach unten fährt, kommen die großen Prärien des mittleren Westen.... Gigantische Flächen von Grasland - am Anfang noch etwas hügeliger aber später absolut flach. Vom Badlands National Park kommt man sofort ins National Grassland  eine beeindruckende Landschaft jagt die andere !



Wir fuhren einen Bogen durch das Grassland das an manchen Stellen auch bewohnt ist und auch als Farmland genutzt wird.

   


Gigantische Felder mit Sonnenblumen bis zum Horizont


als wir wieder in die Nähe von den Badlands kamen änderte sich sofort wieder die Vegetation und die Landschaft wurde Wüstenähnlich





Auf dem Rückweg machten wir auch einen Stopp in Scenic einer Geisterstadt die mal für 799.000 Dollar zum Kaufen angeboten wurde. Eine ganze Stadt darüber hatte selbst CNN berichtet




Gleich nach Ankuft in Rapid City hatten wir richtig hunger und sind ins Texas Roadhouse gegangen (Eines meiner Lieblingssteakhäuser)




Natürlich gehört im Amiland die Show dazu ! Deswegen müssen die Kellner auch alle Stunde zum Line Dance antreten. So wie sich das in Texas auch gehört… Scheint ihnen aber einen "Mordesspass" gemacht zu haben.


good morning South Dakota

Heute mussten wir schon sehr früh raus, weil wir einen weiten Weg vor uns hatten und noch einige Zwischenstop's geplant sind


Unser Ziel heute war Thermopolis in Wyoming





wir sind wieder "On the Road "






Wir sahen das erste Highlight des Tages schon aus der Ferne es war nur kurz hiter der Staatsgrenze zu Wyoming





Der Devils Tower


Der Devils Tower (deutsch „Teufelsturm“) ist ein turmartiger Monolith am Nordwestrand der Bear Lodge Mountains (nordwestliche Black-Hills-Uplift) im Crook County im Nordosten des US-Bundesstaates Wyoming. Er erhebt sich etwa 265 Meter über sein unmittelbares Umland und besitzt einen Durchmesser von fast 150 Metern. Der Felsen wird von mehreren Völkern der Prärieindianer als Wohnsitz des Grizzlybären angesehen und ist für sie ein heiliger Ort.



International bekannt wurde Devils Tower durch den Film Unheimliche Begegnung der dritten Art aus dem Jahr 1977. Das Finale des Spielfilms von Steven Spielberg wurde hier aufgenommen. Devils Tower diente dabei als Landebasis für Raumschiffe von Außerirdischen.

nachdem wir den Devils Tower umrundet haben versorgten wir uns noch mit einigen Souveniers  und macht uns auf den Weg nach Thermopolis/Wyoming


Wyoming ist groß,größer und hoch gelegen im Schnitt um die 2000 Meter die Berge auf den Bildern sind teilweise bis 4000 Meter und höher



Wyoming ist ungefähr so groß wie die frühere DDR hat aber nur soviel Einwohner wie Nürnberg


das sahen wir auch als wir den Staat von Ost nach West durch querten. Menschenleere Landstriche. Manchmal sahen wir kein Auto und kein Haus für viele Meilen


   

Über den Powder River Pass sind wir dann in den Bighorn National Park gefahren



Wyoming  ist mit 576.412 Einwohnern  (2012) der bevölkerungsärmste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und, nach Alaska, der Bundesstaat mit der zweitgeringsten Bevölkerungsdichte.

Mit seinen 253.336 km² ist Wyoming flächenmäßig der zehntgrößte Bundesstaat der USA. Nach Colorado ist er mit 2044 m auch der durchschnittlich am zweithöchsten gelegene Staat der USA. Er befindet sich im westlichen Zentrum des US-Staatsgebiets und zählt somit durch seine Lage (wie auch seine Kultur) zum legendären sogenannten (Wilden) Westen (daher auch der Kosename Cowboy State).






Noch schnell in Ten Sleep 60 Liter Super Benzin für 45,50 Euro getankt und danach quer durch die Wüstenähnlich Hochebene Wyomings nach Thermopolis gefahren.




Am späten Sonntagnachmittag erreichten wir Thermopolis
das 3000 Einwohner Städtchen wirbt damit die größte Thermalquelle der Welt zu haben...

Sonst ist an dem Mittag leider nichts los, es war wie in einem US Movie eine Stadt wo fast kein Auto fuhr und NIEMAND in der ganzen Stadt auf der Straße war.. Es war echt gespenstisch niemanden zu sehen.. Wo waren nur die ganzen Einwohner ? komisch !




der starke Wind fegte den Sand und Staub durch die Hauptstrasse

Und wir hatten HUNGER !!   

Doch irgendwie war hier alles zu, die einzigen beiden Restaurants die wir fanden waren im Stadtzentrum




wir entschieden uns für den Chinesen - Und haben dabei richtig in die Scheisse gelangt




Nach 20 minuten ist das Essen gekommen

Was war das ?? Eintopf ?? Ich habe gebratene Nudeln bestellt --Doch bitte was sind das für Nudeln ? fritierte harte Nudeln ??? Und ein MAMPF in einer dicken braunen Bratensosse die das ganze Essen zu einem einzigen grossen Scheissdreck machte. Das absolut schlechteste Essen was ich je bei einem Asiaten bekommen habe und je in Amerika gegesssen habe


Bevor wir zu unserem 6. Nachtquatier fuhren (heute sollte es wieder ein schon in Deutschland vorgebuchtes Super 8 Motel werden, sind wir noch ein wenig durch die "Geisterstadt" gefahren



8.9.2014 unser 10 Tag des Roadtrips bricht an, Fenster  - Frischluft rein



Heute mal etwas länger geschlafen, den die Fahrtstrecke ist mehr als überschaubar. Es soll heute nur nach Cody gehen - Mit eingigen Stops auf dem Weg.


Und weil wir Zeit haben und wir schon mal an der grössten Thermalquelle der Welt sind, muss ich hier selbstverständlich den kleinen Samba mal baden




Das Staatliche Badehaus mit Innen und Aussenbecken - Was Super war es kostet keinen Cent und das selbst für Ausländer all for free 




Also los ging es zu unserem nächsten Übernachtungsziel Cody/Wyoming

Die Strecke dorthin führte über Land Straßen und war geprägt von Steppe und Prärie aber diesmal überhaupt nicht langweilig sondern extrem spannend, weil wir überall was anderes sahen wo wir anhielten und Fotos machten.




Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen, runter von der Straße und Schotterpisten quer durch die Prärie







Als wir so über die staubigen Schotter Pisten fuhren, sah ich einen kleinen schwarzen Fleck in der Halbwüste. Ich war mir nicht sicher was das ist und guckte durch unseren Feldstecher den wir immer im Handschuhfach hatten. Ich erkannte eine Antilope bei uns auch Gabelbock genannt. Er stand so da und guckte ich machte schnell meine Kamera fertig und ging raus mein Stativ aufbauen…





hier ein kleines Video das gut die Entfernung zeigt und den Zoom meiner Kamera





Was für ein Tag, meiner erste wilde Antilope meines Lebens…. es sollten an dem Tag aber noch viel mehr werden.

Der Gabelbock (Antilocapra americana), auch als Gabelhornantilope, Gabelantilope, Gabelhorntier, Gabelhornträger oder Pronghorn bekannt, ist ein nordamerikanischer Wiederkäuer der Prärie.

Gabelböcke zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Sprungkraft aus. So können sie mit einem einzigen Sprung bis zu sechs Meter vorwärts schnellen.

Gabelböcke sind die schnellsten Säugetiere des amerikanischen Doppelkontinents und, gemessen über eine Strecke von fünf Kilometern, wahrscheinlich sogar die schnellsten Säugetiere der Welt.





Unser nächstes Ziel verdient es, etwas ausführlicher vorgestellt zu werden.
Da es einzigartig ist und fast keinem Touristen bekannt (was evtl auch gut so ist)
wer sich für Archäologie interessiert für den ist es ein absolutes Highlight

Legend Rock Petroglyph Site, Wyoming








Legend Rock ist einer der ältesten und besten Beispiele des Dinwoody Tradition. Es gibt fast 300  Petroglyphs die seit mehreren tausend Jahren in den Stein gehauen wurden. Diese Zeichnungen sind wirklich faszinierend. Wann sie genau gemacht wurden und vom wem genau weiss man nicht zu hundert prozent und wird es wahrscheinlich auch nie heraus bekommen.


Wer die Anlage besuchen will,
Legend Rock liegt ca. 30 Meilen nordwestlich von Thermopolis und ist leicht mit einem Mietfahreug zu erreichen.




Wir machten uns am späten Mittag auf nach Cody




Heute sind wir in Cody Wyoming angekommen dem Tor zum Yellowstone NP. Hier läuft irgendwie alles nicht rund . Die Tante an der Rezeption unseres Motels will mir trotz Buchungsbestätigung und bezahlter Rechnung (von Expedia) nicht glauben das wir schon bezahlt haben…. Das kläre ich morgen da meine Telefonate durch die Expediawelt nicht fruchten. Zuerst hatte ich James am Telefon einen pampigen Mitarbeiter von Expedia USA der für die Hoteliers zuständig ist und mit mir deswegen nicht sprechen will… Also gut weitervermittelt. Hallo Expedia es meldet sich ein freundlicher Rashid aus dem fernen Indien der mir aber nach zähen Verhandlungen auch nicht weiterhelfen kann da für mich Expedia.de zuständig ist er ist nur.com  Hmmm was jetzt ? Er gibt mir eine Nummer in Frankfurt doch er verwechselt die zahlen 4 und 5 so gesehen geht die Customer Nummer ins Indische Nirwana über. Ich habe dann die Nummer selbst raus gefunden... Und es gab sogar ein Freizeichen und eine nette Dame meldet sich ----- Sie rufen außerhalb der Geschäftszeiten an ! also für alle die Hotels buchen über Expedia bitte so zeitnah einchecken das sich die Zeiten weltweit nicht mit den Bürozeiten in Frankfurt überschneiden das wäre tragisch so wie in meinem Fall… Aber Hey Expedia ich habe da eine Idee wie wäre es denn wenn ihr eine Buchungsbestätigung nicht nur in Deutsch zum Ausdrucken bereithalten würdet ? sondern evtl auch in Englisch -- so hätte ich hier schon ein Problem weniger




Doch das ist noch nicht alles aus Cody !! Hier gibt es die GEILSTE PIZZA DER WELT !!!!!!!! --------------- Ich war schon oft hier in Amerika aber ich lerne NIE aus !!


Nach dem ganzen Stress mit der Rechnung hatten wir kräftig Kohldampf ! gleich in der Nähe war eine Pizzeria !! Super heut gibt es Pizza !! also nichts wie hin - rein in den Shop und erstmal ausgesucht hmmmmmmm ??? Was nehmen wir ? OK Salami - doppelt Käse Pilze und Anchovis ??? Was noch ? Wir überlegten und überlegten hatten uns endlich im Gesite schon unsere herrliche SUPER - PIZZA vorgestellt als aus dem Hintergrund eine Stimme zu uns sprach !! Hey Guys ,ihr wisst aber schon das wir hier keine Pizza backen ?????? Hääääähhhhhhhh ???? Was macht ihr den sonst in einer Pizzeria ?? Na ja erklärte Sie wir machen euch eine Pizza und ihr nehmt sie mit nach Hause un backt sie selbst !! Bohhhhhhhaaaa wenn ich das Luigi aus Napoli erzähle der schmeißt euch alle in den Vesuv !!! also nix wars mit Pizza !! Schon wieder in die Scheiße gelangt in Cody / Wyoming



Nach der Horca Myseria im Pizza Saloon von Pate Papa Murphys trollten wir uns in einen Supermarkt da kann man nix verkehrt machen.. Da gibst was gegen den Hunger Nächste Idee wir machen ein Oktoberfest ! Das Bier hatten wir ja schon fehlt nur noch was zum beissen... Es wurde ein Hackbraten zur Feier des Tages und dazu Weissbrot was super lecker war und noch Feta und einen STRING-Käse (GEILOMAT!!!)Ach ja ein paar ungenießbare Würstchen gab es auch noch und 6 "Amerikanische" Eier (nicht handwarm) dazu ein leckeres Oktoberfestbier aus Boston und zum Dessert alles was FETT macht (Ist die Figur erst ruiniert frisst es sich ganz ungeniert) und weil ich heute irgendwie in einer Testlaune bin noch diverse Amilandbrause bis zum Erbrechen





Wer schon immer mal wissen wollte wo "Spritis" in Amiland hin müssen um Bölkstoff zu kaufen !! Hier ist so ein "Saftladen"






erst mal Auto aus und wieder schön einräumen - Und dann los es wartet der Yellowstone Park auf uns  !! 









9.09.2014

Heute geht es von Cody aus in wohl grössten/schönsten/gewaltigsten und ältesten National Park der USA





Er wurde am 1. März 1872 gegründet. Damit ist er der älteste Nationalpark der Welt



Der Park ist vor allem für seine geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe sowie für seine Wildtiere wie Bisons, Grizzlybären und Wölfe bekannt. Er ist das Herz des größeren Yellowstone-Ökosystems. 1978 erklärte ihn die UNESCO zum Weltnaturerbe




Der West-Eingang




Der Nationalpark liegt zu weiten Teilen in der vor rund 640.000 Jahren entstandenen Caldera des Yellowstone-Vulkans, über der Magmakammer, die in mehr als 8 Kilometern Tiefe liegt. Die Magmakammer ist rund 80 Kilometer lang, 40 Kilometer breit und 10 Kilometer mächtig. Damit zählt der Yellowstone-Vulkan zur Gruppe der Supervulkane. Er ist der größte Supervulkan auf dem amerikanischen Kontinent.



Unser Weg führte uns zuerst zum Yellowstone Lake







Grand Canyon of the Yellowstone


Der Grand Canyon of the Yellowstone ist eine V-förmige Schlucht im Yellowstone-Nationalpark, durch welche der Yellowstone River fließt. Der Canyon ist zwischen 250 m und 400 m tief, seine Breite misst zwischen 500 m und 1.300 m. Er erstreckt sich auf ungefähr 32 km Länge zwischen der Ortschaft Tower-Roosevelt und einem Punkt südlich von Canyon Village. Typisch sind die gelben, orangen bis roten Färbungen des Gesteines an den Hängen. Sie rühren von geothermisch verfärbten Eisenvorkommen im Gestein.

Es gibt im ganzen drei große Wasserfälle im Canyon: die Upper und Lower Falls sowie dazwischen die weniger bekannten Crystal Falls. Die Upper Falls haben eine Höhe von 33,2 m. Die Lower Falls sind mit 94 m beinahe doppelt so hoch wie die Niagarafälle. Die Crystal Falls befinden sich bei der Mündung des Cascade Creek in den Yellowstone River. Ihre Fallhöhe misst 39 m. Alle drei Wasserfälle liegen nahe der Ortschaft Canyon Village, am südlichen Ende des Grand Canyon of the Yellowstone.





Weiter ging es und nach ca 10 min. hielten wir an einem Berghang direkt am Fluss wo eine grosse Herde Bisons zu sehen war

Im 16. Jahrhundert lebten gemäß Schätzungen 25-30 Millionen Bisons in Nordamerika; Ende des 19. Jahrhunderts verblieben wenige Hundert. Nach der Ankunft der Weißen begann eine massenhafte Vernichtung.


Der Bison ist ein tagaktives Tier mit dichtem, dunkelbraunem Fell, das den Buckel des Vorderkörpers überzieht. Das Winterfell ist dichter und dunkler, im Sommer wechselt es zu einem helleren und dünneren Fell. Der beim Männchen bis zu 3,80 Meter und beim Weibchen bis zu 2,40 Meter lange Körper trägt einen dreieckförmigen Kopf mit den kurzen, gebogenen Hörnern und einem kräftigen Bart, der bis zum Hals reicht.








Die durch den mächtigen Brustkorb auffallenden männlichen Tiere erreichen ein Gewicht von bis zu 900 Kilogramm (weibliche Tiere die Hälfte) und sind damit die größten nordamerikanischen Säugetiere. Trotz seines hohen Gewichtes erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und ist ein guter Schwimmer. Der hohe Auftrieb lässt die Tiere beim Schwimmen weit aus dem Wasser ragen.




Dann mache ich doch gleich mal weiter

weiter ging es zum  Mount Washburn ( 3122 m )




Wir erreichten am Nachmittag unser nächstes Ziel

Mammoth Hot Springs



Eine Ortschaft im Nationalpark die man absolut besuchen sollte !

schon in den Parks und Vorgärten machten sich Wapitihirsche breit



Doch die Hauptattraktion des Ortes sind die

Sinterterrassen und heißen Quellen bei Mammoth Hot Springs.Sie wurden 1871 offiziell durch eine geologische Expedition unter Ferdinand V. Hayden entdeckt.




Heiße Quellen lassen warmes Wasser von ca. 70 °  über die Terrassen gleiten. Das Wasser enthält überdurchschnittlich hohe Kalk- und Mineralienanteile, die am Quellaustritt ausfallen und sich in Form von Terrassen ablagern. Die Anordnung der Terrassen hängt sowohl von der Art der Ablagerungen und von der Wachstumsgeschwindigkeit der Mineralien als auch von der Fließrichtung und den Wasserturbulenzen ab . In den entstehenden flachen Becken siedeln sich Algen und Bakterien an; je nach Temperatur des Wassers haben diese unterschiedliche Farben. Aufgrund der immer neuen Ablagerungen wechselt die Fließrichtung des Wassers und damit die Temperatur und so die Farben - von Weiß bis Blau, Braun, Grün, Gelb, Orange oder Rot - der Terrassen von Jahr zu Jahr.




Nach ca 2 Stunden rumlaufen und Bilder machen, sind wir zurück zum Auto um zum heutigen Übernachtungspunkt dem kleinen Städtchen West Yellowstone in Montana zu fahren



 

 

Am Abend gingen wir noch was essen und tranken 2 Bierchen im Motel



Am nächsten Tag besuchten wir den " Old Faithful " und fuhren weiter in den Grand Teton National Park



Grand-Teton-Nationalpark

Der Grand-Teton-Nationalpark liegt im Westen von Wyoming südlich des Yellowstone-Nationalparks. Er hat seinen Namen von der Teton-Kette, die sich in Nord/Süd-Richtung durch den Park zieht.




Unser nächstes Übernachtungsziel war die hübsche kleine Stadt Alpine an der Grenze zu Idaho




Wir fuhren nach einer kurzen besichtigung weiter in das kleine Städtchen Alpine
Das ziemlich hoch im Gebirge fast an der Grenze zu Idaho liegt
Dort haben wir uns ein Zimmer in der Bull Moose Lodge genommen

Was sich als absoluter Jackpot herausstellte.
Wir gingen kurz ins Zimmer und ruhten uns ein wenig aus, um danach was leckers im Restaurant zu essen.

Das Essen und die Leute hier waren einfach GROSSARTIG

wir gingen nach dem Abendessen noch raus auf die Terrasse wo die ganzen Cowbowys der Gegend sich zu ihrem Feierabendbier traffen

Es hat uns so gut gefallen das wir beschlossen heute mal etwas später in Zimmer zu kommen und noch ein paar Drinks an der Bar zu nehmen


Die Jacky Coke Mische war gute 70/30 Jacky / Coke und schmeckte echt lecker

Zu uns gesellte sich noch ein Typ der uns einen ausgegeben hat und wie sich herausstelle der Chef des ganzen war. Zu dem Motel gehört auch noch die Bar das Restaurant ein Schnapsladen und eine Livearena wo heute "Open Mike" war ....... bei einem Jacky for free bleib es nicht und der Chef lies sich nicht lumpen und wir hatten praktisch den ganzen abend freie Auswahl

Besonders der Barkeeper Mike war cool - er brachte mir ständig neue Biere aus dem Shop da er meinte wir aus Bayern müssen doch wissen was das beste Bier ist... Jetzt hatten wir neben Jacky auch noch Beer for free








Die Western Stadt

Jackson / Wyoming




Von Alpine über Idaho Falls nach Salt Lake City





Salt Lake City - Utah





Von Salt Lake City nach Bicknell

Capitol Reef National Park











Kernstück des Nationalparks ist die Waterpocket Fold, eine über 150 km  lange geologische Formation, die sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt.  Die ursprünglich horizontalen Bodenschichten, die aus Sedimenten  entstanden, wurden bei der Anhebung des Colorado-Plateaus leicht geneigt  und gebogen. Durch Erosion entstand dann die heutige 'Falte', die  ähnlich einer Verwerfung markante Trennlinien zwischen den geologischen  Schichten aufweist.



Man kann den Nationalpark auch mit dem Auto befahren... Die Strassen waren trocken und gut befahrbar. Die Strecke ist der  Hammer enge (eine Fahrzeugbreite) Wege durchquerten den Park auf  austrockneten Flussbetten die teilweise links und rechts von 10 bis 30  meter hohen Steilhängen..... Da bleibt einem fast die Luft  weg.............








Schrottplatz in Utah













Von Bicknell nach Panguitch






Wir durchqueren den Dixie National Forest

er Dixie National Forest ist ein  ausgedehntes geschütztes Waldgebiet, in dem - je nach Lage und  Vegetationszone - die unterschiedlichsten Arten heimisch sind. Das  Forstgebiet erstreckt ertsreckt sich auf mehr als 3.100 Quadratmeilen  (8.100 Quadratkilometer) quer über den gesamten Südwesten des Staates  Utah. Ein Großteil davon liegt im Bryce Canyon Country.



Das höchste bewaldete Plateau in  Nordamerika beeindruckt mit seiner unberührten Natur. Malerische Seen  mit reichen Fischbeständen, Waldwege und Campingplätze machen das  Plateau zu einem idealen Ort, um die Seele baumeln zu lassen



Der Devils Backbone, eine noch ziemlich unbekannte Gegend

Wir sind weiter durch Utah gefahren auf der Bundesstrasse 12 die auch  als Scenic Drive ausgeschildert ist. Und das nicht zu Unrecht. Manchmal  kommt man sich vor als waere man nicht mehr auf unseren Planten. Total  unbewohnt und einsam liegt die Landschaft vor einem ...nur ein paar  Touris wie wir haben sich hierher verirrt.











wir fuhren weiter bis zum Red Canyon


Wahnsinn wie rot Steine sein können- Man muss es eigentlich mit eigenen Augen sehen um die Schönheit dieser Landschaft zu begreifen.

Meine Fotos sind höchstenfalls nur Häppchen



Heute haben wir im Knights Inn in Panguitch Utah übernachtet. Nichts besonderes aber für eine Nacht mehr als OK
Und es war auch besonders sicher den der Besitzer ist auch ein State Trooper von der Highway Patrol. Was soll da noch passieren ?
Das Örtchen Panguitch ist ziemlich verschlafen und ausser ein paar Läden hat es nichts zu biete





Unser nächstes Ziel - Der Bryce Canyon National Park -





Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2400 bis   2700 Metern und liegt damit wesentlich höher als der nahegelegene   Zion-Nationalpark und der Grand-Canyon-Nationalpark.



Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im  Südwesten der Vereinigten Staaten. Grund für die Ausweisung als  Nationalparks ist der Schutz der farbigen Felspyramiden, der sogenannten  Hoodoos, an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Dieser Abbruch  verläuft überwiegend nicht linear. Stattdessen haben sich nach Osten hin  offene, halbkreisförmige Felskessel in das Plateau erodiert, die von  der Nationalparkverwaltung als "natürliche Amphitheater" umschrieben  werden. Das größte dieser Amphitheater ist der fälschlicherweise als  Canyon bezeichnete Bryce Canyon.



Nach dem Besuch vom Bryce Canyon sind wir weiter durch den Zion National Park gefahren




Auf unserem Weg nach St. George durchfuhren wir auch den Zion National Park




Der Zion hat mir sehr gut gefallen die Felsformationen und die mächtigen Berge und Felsen waren Einzigartig
Eigentlich viel zu schade um nur mal kurz durch zu fahren.




Der  Zion-Nationalpark befindet sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu  Arizona. Er hat eine Fläche von 579 km² und liegt zwischen 1128 m  (Coalpits Wash) und 2660 m Höhe (Horse Ranch Mountain). 1909 wurde das  Gebiet des Canyons zum Mukuntuweap National Monument ernannt,seit 1919  besitzt es den Status eines Nationalparks.




So endlich wieder in der Zivilisation angekommen machten wir nun 2 Tage Pause in St. George



Das  Crystal Inn in St. George Utah

war zurück betrachtet auf der ganzen Reise das beste Hotel hier stimmte Preis und Leistung
zu 100 %

Das Hotel ist eines der wenigen die ich wirklich guten gewissens weiter empfehlen kann
Hier würde ich sofort wieder buchen wenn ich in der Nähe bin



Unser nächstes Ziel




Doch bevor es soweit war mussten wir noch ein Stück Arizona durchqueren










Wir machten auf dem Weg nach Vegas noch einen Stop im Valley of Fire




Der Valley of Fire State Park ist der älteste und größte State Park Nevadas und wurde 1935 eröffnet. Der 141 km² große State Park liegt 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas auf einer Höhe von 610 bis 790 m. Er grenzt im Westen an das Lake Mead National Recreation Area an der Mündung des Virgin River in den Lake Mead.













Das Valley of Fire leitet seinen Namen von den roten Sandsteinformationen ab, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten. Komplexes Heben und Senken der gesamten Region, gefolgt von extensiver Erosion haben die gegenwärtige Landschaft geschaffen. Weitere bedeutende Felsformationen bestehen aus Kalkstein, Schiefergestein und Konglomeratgestein.






Die Pflanzenwelt dieses Gebietes wird vorrangig von Büschen und Sträuchern bestimmt. Dazu kommen verschiedene Kakteenarten  




Die Winter sind mild, mit Temperaturen, die von Frost bis 25 °C reichen können. Tagestemperaturen im Sommer können bis zu 47 °C liegen. Zwischen den Tages- und Nachttemperaturen im Sommer kommt es zu großen Temperaturschwankungen.



Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt bei 100 mm und kommt durch leichte Schauer im Winter und Gewitter im Sommer zustande. Empfehlenswert sind deshalb Besuche im Frühjahr und Herbst.